Gedenken an Paul Schneider

Paul SchneiderDas Vorbild und der Namensgeber unseres Bezirkes ist am 18. Juli 1939 im Konzentrationslager Buchenwald vom Lagerarzt getötet worden. Paul Schneider gilt als erstes Opfer der Christen im Widerstand, die sich 1934 in der Bekennenden Kirche zusammenschlossen und aktiv gegen die Nationalsozialisten im Dritten Reich wirkten.

Anlässlich seines 75. Todestages findet am kommenden Sonntag, den 13. Juli 2014 um 10:00 Uhr ein Gedenkgottesdienst in der Kreuzkirche statt (Laagbergstraße 48). Im Anschluss daran (ab 11:00 Uhr) segnet Superintendentin Frau Prof. Dr. Löhmannsröben eine Gedenkstätte vor der Kirche, die vom „Leinen Los“-Kurs gestaltet wurde. Die Gedenkstätte entsteht an dem Baum, den wir zu unserem 50-jährigen Jubiläum dort gepflanzt haben und ergänzt den bereits vorhandenen Jubiläumsstein.

Unser diesjährige „Leinen Los“-Kurs hat das Aufarbeiten des Lebensweges von Paul Schneider zu seinem Projekt erklärt. Die Gruppe bereitet nicht nur den Gottesdienst und die Segnung der Gedenkstätte mit vor, sie hat sich in den vergangenen Monaten auch mit dem Leben und Wirken Paul Schneiders auseinandergesetzt und eine Informationstafel erarbeitet. Zudem wird der Kurs vom 18. bis 20. Juli in Weimar und Buchenwald an den Gedenkveranstaltungen teilnehmen, die von der Pfarrer-Paul-Schneider-Gesellschaft e.V. durchgeführt werden.

Wir freuen uns auf alle Gäste, die mit uns diesen Gottesdienst und die Segnung feiern. Unsere Pfadfinderinnen und Pfadfinder bitten um Teilnahme in Tracht.

Weitere Informationen:

» Das Leben Paul Schneiders

0 Kommentare

Schreib einen Kommentar